Förderrichtlinien

Solarkollektoranlagen

Höhe der Förderung

a) Erstinstallation von Solarkollektoranlagen zur Warmwasserbereitung und zur Bereitstellung von Prozesswärme:
Der Zuschuss beträgt für Anlagen mit einer Gesamtbruttokollektorfläche von bis zu 200 m2 105 € je angefangenem m2 installierter Bruttokollektorfläche.
b) Erstinstallation von Solarkollektoranlagen zur kombinierten Warm-wasserbereitung und Raumheizung:
Der Zuschuss beträgt für Anlagen mit einer Gesamtbruttokollektorfläche von bis zu 200 m2 135 € je angefangenem m2 installierter Bruttokollektorfläche.
c) Erweiterung bestehender Solarkollektoranlagen:
Bei Erweiterungsvorhaben beträgt der Zuschuss 60 € je angefangenem m2 zusätzlich installierter Bruttokollektorfläche, unabhängig von der Größe der bereits bestehenden Anlage.
d) Solarkollektoranlagen über 200 m2:
Der Zuschuss beträgt bei der Erstinstallation und der Erweiterung für Anlagen mit einer Gesamtbruttokollektorfläche von über 200 m2 für jeden über 200 m2 hinausgehenden angefangenen m2 installierter Bruttokollektorfläche 60 €.

Bei Anlagen, die – wenn auch nur teilweise – zur Schwimmbadbeckenwasser-erwärmung genutzt werden, beträgt die Förderung 80% der vorgenannten Sätze.

Ab dem Jahr 2006 ist die Degressive Ausgestaltung der Förderung beabsichtigt.

Art der Förderung

Die Förderung erfolgt als Festbetragsfinanzierung durch nicht rückzahlbare Zuschüsse (Projektförderung).
Antragsberechtigte
Privatpersonen, freiberuflich Tätige sowie kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen nach der Definition der Europäischen Gemeinschaften (Amtsblatt der EU 2003 Nr. L 124/S. 36ff.) sowie Kommunen, Zweckverbände, sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts und eingetragene Vereine, die entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstückes sind, auf dem die Anlage errichtet werden soll (Ausnahme: Kontraktoren).

Die Höhe der Fördermittel für öffentliche Antragsteller und Vereine sind auf 6,5% der jährlich zur Verfügung stehenden Verpflichtungsermächtigungen begrenzt, so dass für diesen Bereich ein Windhundverfahren durchgeführt wird."

Generell nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, bei denen es sich nicht um kleine und mittlere Unternehmen nach der Definition der Europäischen Gemeinschaften handelt (250 oder mehr Mitarbeiter oder Jahresumsatz über 50 Mio. Euro und Bilanzsumme über 43 Mio. Euro oder Überschreitung dieser Werte bei Hinzurechnung der entsprechenden Daten – Mitarbeiter/Umsatz/Bilanzsumme – eines oder mehrerer anderer Unternehmen, das/die zu mindestens 25% an dem betroffenen Unternehmen beteiligt ist/sind).

PDF-Dokument download der Förderrichtlinien (142 KB)